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Evaluation Gesamtökologie von öffentlichen Bauten

by Peter Steurer last modified 2008-01-23 12:22

Als weiteres Teilergebnis stellte die Arbeitsgruppe “Evaluation von Öffentlichen Bauten” ein Prototyp vor, das es, angelehnt an das Bewertungssystem für ökologisches Bauen im Wohnungsbau, ermöglicht, eine Kennzahl zu ermitteln, die einen eindeutigen Hinweis zur Gesamtökologie des Objektes darstellt. Damit eignet sich dieses System auch als förderpolitisches Instrument im Zusammenhang mit der öffentlichen Bedarfszuweisung.

Dr. Karl Torghele betont, dass es dadurch bereits in der Ausschreibung zum Wettbewerb möglich ist, eindeutige ökologische Kriterien vorzugeben. Der Architekt hat im Rahmen des Wettbewerbes darzulegen, in wieweit er mit seinem vorgeschlagenen Konzept und Maßnahmen diese erreicht. Damit wird sichergestellt, dass bereits in der Vorentscheidungsphase ökologische Kriterien wie z.B. verkehrstechnische Anbindung, Heizsysteme, Energieeffizienzmaßnahmen, Maßnahmen zur passiven Energiegewinnung, Waldbau-Materialien, Raum- und Luftqualität berücksichtigt werden.

Absolut neu und von großem Nutzen wird es sein, dass dieses Instrument den öffentlichen Bauherren ermöglicht, wettbewerbsgerechte Vorgaben bei den öffentlichen Ausschreibungen zu machen. Es ist anzunehmen, dass diese ökologischen Vorgaben positiven Einfluss auf die Nutzung regionaler Ressourcen haben werden. Das Instrument ist eine wertvolle Methode nachhaltiges Bauen im Alpenraum zu sichern.


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